Geschafft: "ANGEKOMMEN"

Nach gut einem halben Jahr haben wir es geschafft: Die Broschüre über die Wege zur Integration und ein kleines Video sind fertig und werden präsentiert. Zum Kirschblütenfest 2018 wird die Broschüre, das Video und eine kleine Fotoausstellung im HdK den Engeranern vorgestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher, Kommentare und vielleicht auch neue Ehrenamtliche, die sich durch die gezeigte Arbeit angesprochen fühlen.

 

 

 

Diese Broschüre können Interessierte im Haus der Kulturen (HdK) erhalten. Während des Kirschblütenfestes ist auch die Fotoausstellung zu sehen. 

Dazu war in der Zeitung zu lesen:

Integration stärken: Sandra Werner (v. l.) vom Haus der Kulturen, Fotograf Reimar Ott, Dirk Löbbe von „una terra e.V.“, Redakteurin Martina Chudzicki, Regina Schlüter-Ruff, Sprecherin der Initiative Willkommen, und Bürgermeister Thomas Meyer. | © Mareike Gröneweg

 

Ausstellung porträtiert Ehrenamtliche und Geflüchtete

 

Haus der Kulturen: Die Ausstellung „Angekommen! Wege zur Integration in Enger“ dokumentiert mit Fotos, Film und Texten die Freundschaften zwischen Ehrenamtlichen und Geflüchteten.

Angefangen hat es mit dem Ehrenamt, entstanden sind Freundschaften. Sieben Tandems aus Ehrenamtlichen und Geflüchteten erzählen in der Ausstellung „Angekommen! Wege zur Integration in Enger", wie sie zueinander gefunden haben. Und wie bereichernd das für sie ist. Das Projekt umfasst eine Fotoausstellung sowie Broschüre und Kurzfilm, die während des Kirschblütenfestes im Haus der Kulturen präsentiert werden. Organisiert wurde das Projekt von der Initiative Willkommen und unterstützt von der Stadt Enger.

„Das Projekt vermittelt positive Beispiele der Integration und zeigt, wie es gelingen kann", sagt Fotograf Reimar Ott. Er setzte die Paare vor einem schlichten Hintergrund in Szene, um auch in der Bildgestaltung den Fokus

auf die Beziehung zu legen. Die Redakteurin Martina Chudzicki interviewte die Tandems und steuerte die Texte zur Broschüre bei.
Gefördert wurde das Projekt durch das bundesweite Programm „500 Landinitiativen" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Dieses Programm stärkt die Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum. „Wir haben eine Summe von 9.904 Euro erhalten", weiß Sandra Werner vom Haus der Kulturen.

Broschüre verbindet Fotomotive mit Texten. Finanziert wurde damit neben der Ausstellung auch die professionell gestaltete Broschüre, von der 500 Stück gedruckt wurden. Die Porträts der Tandems zeigen Ehrenamtliche der Engeraner Initiative Willkommen zusammen mit Geflüchteten. „Es ist klasse, dass die Arbeit und das Engagement in der Öffentlichkeit gezeigt wird", findet Regina Schlüter-Ruff, Sprecherin der Initiative Willkommen. Zunächst hat Schlüter-Ruff sich gesorgt, ob genug Tandems zustande kommen, doch das sei kein Problem gewesen.

„Für meinen Tandempartner war es völlig ok, mitzumachen", sagt Chudzicki. Vor drei Jahren lernte sie den damals 18-jährigen Mamadsaliou Diallo im Sprachkurs der Initiative Willkommen kennen. Viele Geflüchtete, so Chudzickis Eindruck, bringen den Ehrenamtlichen großes Vertrauen entgegen.

Das ist in der Broschüre an Passagen spürbar, die von der persönlichen Fluchtgeschichte handeln. Auch das Kennenlernen der Tandempaare wird im Text beschrieben sowie gemeinsame Erlebnisse. Der eigens produzierte Kurzfilm berichtet von den Erfahrungen, die sowohl die Initiative Willkommen, als auch die Geflüchteten gesammelt haben. „Das Projekt zeigt einen ganz persönlichen Ausschnitt", sagt Dirk Löbbe aus dem Vorstand des Vereins una terra e.V. Dabei soll es auch nur eine Momentaufnahme zeigen und nicht die gesamte Arbeit mit Geflüchteten in Enger dokumentieren.

 

Ausstellung soll nach dem Kirschblütenfest weiter wandern

„Der Ansatz des Projektes war, das bereits entwickelte Vertrauen darzustellen", ergänzt Bürgermeister Thomas Meyer. Damit hoffen die Organisatoren auch, weitere Ehrenamtliche zu gewinnen. „Die sieben Tandems zeigen, dass beide Seiten etwas geben und auch viel zurückbekommen", sagt Meyer. Die Ausstellung wird vom 27. bis zum 29. April im Haus der Kulturen gezeigt und soll anschließend auch in anderen Einrichtungen präsentiert werden.

Information

 

Status Quo:

In Enger leben 144 geflüchtete Menschen, die einen Leistungsbezug

erhalten. „Der liegt vor, wenn jemand in einer städtischen Wohnung lebt oder andere finanzielle Unterstützung von der Stadt bezieht", so Sandra Werner vom Haus der Kulturen. Das heißt auch: Die Gesamtzahl der Geflüchteten ist größer, da nicht jeder Leistungen der Stadt bezieht.

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Aktualisiert am

23.04.2018

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